Verpackung wie vom Profi

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Welches Papier eignet sich für welches Geschenk? Da gibt es viele Unterschiede. Wie das Präsent perfekt und wunderschön aussehen kann, dafür gibt es Tricks.

Der Tipp für Verpackungs-Laien: Sperriges mit Seiden- oder Zeitungspapier so einwickeln, dass gerade Flächen entstehen. Und dann den „Kuvert-Trick“ anwenden. An einem Beispiel kann man das gut erklären. Da soll die Gießkanne für die blumenbegeisterte Freundin eingepackt werden:

  1. Die Gießkanne als erstes mit mehreren Lagen Seidenpapier (es geht auch Zeitungspapier) ummanteln. Mit Klebestreifen fixieren, so dass ein rechteckiges Paket entsteht.
  2. Das rechteckige Paket mittig auf das Geschenkpapier legen, das Papier an beiden kurzen Enden umknicken und wiederum mit Klebestreifen fixieren.
  3. Jetzt ist die untere lange Seite dran. Das Papier an beiden Seiten leicht diagonal einschlagen und dann als Ganzes umklappen und fixieren.
  4. Die obere lange Papierseite ebenfalls an den Seiten leicht diagonal einklappen. Klebestreifen waagerecht und zur Hälfte auf den Rand der oberen Seite kleben, umknicken und mit den Klebestreifen an der unteren Seite fixieren, so dass man die Streifen nicht sieht. So entsteht die Taschen- oder Briefkuvert-Optik.
  5. Zum Schluss noch mit einer Schleife verziert – fertig

Der „Kuvert-Trick“ funktioniert mit fast allen sperrigen Geschenken. Um Eindruck beim Beschenkten zu hinterlassen, genug Papier abmessen und lange, breite Geschenkbänder verwenden, nicht nur die schmalen Standard-Bänder von der kleinen Rolle.

Die Lust am Schenken

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Warum schenkt der Mensch? Was steckt dahinter, warum freut man sich? Ab wann machten sich die Menschen Geschenke? Begann es, als wir noch in Höhlen lebten?

Die Geschichte des Schenkens ist lang. Das Schenken ist seit vielen hundert Jahren eine bedeutende zwischenmenschliche Geste. Der heidnische Gabentausch zum Neujahrsfest war schon in der Zeit vor Christus üblich. Ab dem neunten Jahrhundert nach Christi Geburt verteilten dann weltliche und geistliche Würdenträger Neujahrsgeschenke.

Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts stellte Weihnachten den Beginn des neuen Jahres dar. Es war üblich am Vorabend des Festes Geschenke an Verwandte und Nachbarn zu schicken, in Erinnerung an Christi Geburt, als Geschenk Gottes.

Das Brauchtum des Schenkens ist ein Element, das Gelassenheit ins Leben bringt. Die Freude für das Schenken ist keine Sache des Vermögens. Wer wenig hat, schenkt mit ziemlich dem gleichen Spaß wie jemand, der mehr hat. Und Verhaltensforscher kamen zu dem Ergebnis, dass Menschen, die Geld für andere ausgaben, glücklicher waren als solche, die es nur für sich verwendeten.

Man kann sagen, daß das freiwillige Abgeben von etwas Eigenem an einen Anderen ein Bestandteil des menschlichen Seins ist. Schaut man sich Kinder an, die keine materiellen Wertvorstellungen haben. Wie gerne schenken sie einem Anderen die manchmal ungeheuerlichsten Dinge als Zeichen ihrer Zuneigung. Sie machen dies aus reinstem Herzen, aus Freude einen Anderen zu erfreuen.